Laut Statistiken verbrachte im Jahr 2023 jeder durchschnittliche Mensch unglaubliche 17 Stunden pro Woche mit Online-Videoinhalten! Und das ist so noch nicht alles – die Wahrscheinlichkeit, dass diese Videos geteilt werden, ist doppelt so hoch wie bei jedem anderen Inhaltsformat. Ist das nicht beeindruckend? Wenn man uns fragt, ist es absolut sicher, dass dieser Trend weit über 2024 hinaus anhalten wird. Angesichts des enormen Interesses an Videoinhalten ist es also wirklich kein Wunder, dass Videoanzeigen eine so lukrative Einnahmequelle für Publisher darstellen. Doch bevor Publisher in die Welt der Videoanzeigen eintauchen, müssen sie sich mit den verschiedenen Formaten vertraut machen. Lass uns gemeinsam die Grundlagen durchgehen und die Unterschiede zwischen Instream- und Outstream-Videoanzeigen beleuchten.
Ein kurzer Blick auf die Videoanzeigenklassifizierungen des IAB
Bevor wir uns in die spannende Welt der Videoanzeigenformate stürzen, lass uns einen kurzen Blick auf die bahnbrechende Klassifizierung des Interactive Advertising Bureau (IAB) werfen, die im März 2023 veröffentlicht wurde! Dieses neue System hat die Videoanzeigenlandschaft revolutioniert, indem es vier klare Kategorien definiert:
- Primäre Instream-Anzeigen – Diese Anzeigen spielen vor, während oder nach einem Video-Stream im Videoplayer ab, meistens mit eingeschaltetem Ton. Das sind genau die Instream-Videoanzeigen, die man bereits kennt und liebt!
- Begleitender Inhalt – Diese Anzeigen ähneln den primären Instream-Anzeigen, aber hier steht der Videoinhalt nicht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit des Nutzers. Stattdessen ergänzen sie redaktionelle Inhalte auf subtile Weise.
- Kein Inhalt/Eigenständig – Diese Form der Outstream-Anzeigen sind eigenständige Videoanzeigen, die nicht an einen spezifischen Inhalt gebunden sind. Sie sind flexibel und können überall auftauchen!
- Interstitial-Anzeigen – Diese beeindruckenden Vollbildanzeigen bedecken den gesamten Inhalt einer Webseite oder App und ziehen die volle Aufmerksamkeit auf sich.
Die Einführung dieses neuen Klassifizierungssystems schreitet bereits voran, und viele Demand-Side-Plattformen (DSPs) haben sich bereits angepasst. Trotz dieser bedeutenden Veränderungen bleibt das grundlegende Verständnis der Unterschiede zwischen Instream- und Outstream-Anzeigen erhalten. Jetzt, da wir auf dem neuesten Stand sind, lass uns in die spannende Diskussion über Instream- und Outstream-Videoanzeigen eintauchen!
Erfahre hier mehr über das Update vom März 2023.
Was sind Instream-Videoanzeigen?
Instream-Videoanzeigen sind wie die Superstars der Werbewelt, die direkt innerhalb eines Videostreams erscheinen – genau in dem Moment, wenn man in seine Lieblingsvideoinhalte eintaucht! Dieses Anzeigenformat ist ein echtes Powerhouse und ist besonders häufig auf Video-Sharing-Websites wie YouTube anzutreffen. Wenn man also schon einmal online Videos geschaut hat, dann hat man mit Sicherheit schon mindestens eine dieser auffälligen Instream-Anzeigen gesehen.
Arten von Instream-Anzeigen
So einfach liegen die Dinge natürlich nicht. Auch Instream-Videoanzeigen gibt es in verschiedenen Formen und Größen. Das Interactive Advertising Bureau unterscheidet so zwischen drei Haupttypen von Instream-Videoanzeigen: lineare Anzeigen, nichtlineare Anzeigen und begleitende Anzeigen.
Lineare Videoanzeigen
Sogenannte Lineare Videoanzeigen sind die absoluten Spitzenreiter unter den Instream-Anzeigen – sie sind die echten Helden, die vor, während oder nach einem Video erscheinen und so den Content-Stream aufregend unterbrechen! Man stelle sich diese Anzeigen wie die klassischen TV-Werbespots vor, die mitten im Lieblingsprogramm auftauchen. Sie können als Pre-Roll vor einem Stream, als Mid-Roll mitten im Stream oder als Post-Roll nach dem Stream erscheinen.
Diese linearen Instream-Anzeigen sind nicht nur unglaublich wirkungsvoll, sondern auch ein echter Jackpot für Publisher, da sie in der Regel die höchsten CPMs erzielen und kaum übersehen werden können.
Nichtlineare Anzeigen
Sogenannte Nichtlineare Anzeigen sind die coolen, eleganten Akrobaten der Video-Werbewelt – auch bekannt als Overlay-Anzeigen! Diese Anzeigen erscheinen während des Videos und bleiben so im Player sichtbar, ohne die Wiedergabe auch nur einen Augenblick zu unterbrechen. Sie sind also die unaufdringlichen Stars, die den Zuschauern ermöglichen, das Video nahtlos weiter anzusehen, während die Anzeige charmant im Hintergrund läuft.
Ob als auffällige Bannerwerbung, prägnante Textanzeige oder interaktive Rich-Media-Anzeige – nichtlineare Anzeigen bringen Vielfalt und Kreativität in die Werbewelt! Sie sind eine fantastische Ergänzung zum Repertoire eines jeden Publishers, da sie sich perfekt mit linearen Anzeigen kombinieren lassen und so zusätzliche Einnahmequellen eröffnen.
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Begleitanzeigen
Obwohl Begleitanzeigen nicht direkt im Videostream erscheinen, sondern daneben, sind sie ein echter Gewinn für jede Kampagne. Diese Anzeigen kommen als Bild-, Text- oder sogar Rich-Media-Anzeigen daher und machen sich außerhalb des Players bemerkbar, ohne den Video-Genuss zu stören.
Der Clou? Sie erscheinen immer in perfekter Harmonie mit einer linearen oder nichtlinearen Instream-Anzeige – daher der coole Name „Companion Ads“. Sie sind wie die beste Begleitmusik, die Videos den ultimativen Touch verleiht, indem sie die Markensichtbarkeit steigern und so der lästigen Bannerblindheit den Kampf ansagen.
Was sind die Vor- und Nachteile von Instream-Videoanzeigen?
Lasse uns einen Blick auf diese kraftvollen Anzeigen werfen, die fast immer an der Spitze der Werbewelt stehen!
Vorteile? Oh, da gibt es einige echte Knaller! Instream-Videoanzeigen sind wahre Umsatzraketen, da sie in der Regel die höchsten CPMs erzielen. Das bedeutet, dass sie die erste Wahl für Publisher sind, die ihre Werbeeinnahmen auf ein neues Level heben wollen. Außerdem sind sie perfekt kompatibel mit OTT– und CTV-Werbung. Wenn man also ein OTT-Publisher ist, dann sollten Instream-Anzeigen unbedingt Teil der Monetarisierungsstrategie werden. Sie integrieren sich nahtlos und bieten so erstklassige Möglichkeiten zur Maximierung der Einnahmen.
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Nachteile? Natürlich gibt es auch ein paar Stolpersteine. Instream-Anzeigen, insbesondere die linearen Varianten, können von Nutzern als ziemlich aufdringlich empfunden werden. Das kann zu einem unangenehmen Nutzererlebnis führen und ist ein Thema, dem große Plattformen wie YouTube zunehmend entgegenwirken.
Außerdem benötigen Publisher für Instream-Anzeigen einen HTML5-Videoplayer und vorhandene Videoinhalte. Nicht jeder Publisher hat jedoch die Ressourcen oder die umfangreiche Videobibliothek, um dies umzusetzen.
Aber keine Sorge! Mit den Videoinhalten von TargetVideo kann man mühelos originalen Videoinhalt aus einer Vielzahl von Branchen wie Lebensmittel, Haushalt, Elternschaft, Mode und mehr beziehen. So kann man sein Instream-Game aufpeppen und die Vorteile voll ausschöpfen!
Vorteile:
-
Höhere CPMs
-
Kompatibel mit OTT und CTV
-
Aufmerksamkeitsstark und fesselnd
Nachteile:
-
Beeinträchtigt die Benutzererfahrung
-
Erfordert vorhandenen Videoinhalt
-
Erfordern einen werbekompatiblen Videoplayer
Was sind Outstream-Videoanzeigen?
Outstream-Videoanzeigen erscheinen unabhängig vom Videoinhalt und tauchen oft in der Seitenleiste, in Ecken oder im redaktionellen Inhalt einer Website auf. Sie können entweder direkt auf der Webseite oder über Drittanbieter-Videoplayer geschaltet werden – also ganz ohne bestehenden Videoinhalt!
Ursprünglich für mobile Geräte gedacht, haben sich Outstream-Anzeigen auch auf Desktops als äußerst profitabel erwiesen. Sie sind vielseitig, unkompliziert und bieten eine großartige Möglichkeit, Werbeeinnahmen zu steigern!
Welche Arten von Outstream-Videoanzeigen gibt es?
Da sie unabhängig von Videoinhalten sind, gibt es Outstream-Anzeigen in einer Reihe von Formaten. Im Allgemeinen können wir sie jedoch in drei große Kategorien einteilen.
In-Slide-Outstream-Videoanzeigen
In-Slide-Outstream-Videoanzeigen sind das absolute Highlight unter den Outstream-Formaten! Diese cleveren Anzeigen tauchen in einer Ecke der Webseite auf und bleiben dort, während der Benutzer scrollt – also ein echtes Highlight für maximale Sichtbarkeit!
Die Anzeigen werden automatisch stummgeschaltet abgespielt und bieten dem Benutzer die Freiheit, sie nach Belieben zu schließen oder sie für einige Sekunden in Ruhe zu lassen, bevor sie sich von selbst deaktivieren oder weiter in einer Schleife abspielen.
Das Beste? Publisher von TargetVideo können diese dynamischen In-Slide-Outstream-Anzeigen ganz einfach über das CMS einrichten. Mit zahlreichen Anpassungsoptionen wie Verfügbarkeit und Position der Tasten, Player-Farben und Lautstärkeregelung können Verlage so die Anzeigen perfekt auf ihre Bedürfnisse abstimmen.
Sehe dir hier den In-Slide-Anzeigenblock in Aktion an.
In-Content Video Ads
Im Gegensatz zu In-Slide-Einheiten folgen In-Content-Outstream-Anzeigen dem Benutzer beim Scrollen nicht. Stattdessen werden sie innerhalb des redaktionellen Inhalts in einem separaten Videoplayer angezeigt. Während der Nutzer nach unten scrollt, wo sich der In-Content-Anzeigenblock befindet, lädt der Player die Anzeige und beginnt mit der Wiedergabe. Obwohl je nach Player-Einstellungen Abweichungen möglich sind, verhalten sich diese Anzeigen im Allgemeinen wie folgt, wenn der Benutzer scrollt:
| Sichtbarkeit des Spielers auf dem Bildschirm | Spielerverhalten |
|---|---|
| 0% | Die Anzeige wird auf der Seite geladen |
| <50% | Der Player wird geladen, aber die Anzeige wird nicht abgespielt |
| 50+% | Die Anzeige wird abgespielt |
| <50% nachdem der Benutzer vorbeigescrollt hat | Die Anzeige wird angehalten (und weiter abgespielt, wenn der Nutzer zum Player zurückscrollt). |
Dieses Videoanzeigenformat ist besonders bei Websites mit vielen textbasierten Inhalten beliebt, da es eine nahtlose und nicht aufdringliche UX ermöglicht. Unserer Erfahrung nach funktioniert es auch besonders gut für native Videoanzeigen.
Die Publisher von TargetVideo können das In-Content-Videoanzeigenformat über das CMS mit nur wenigen Klicks in ihre Monetarisierungsstrategie integrieren.
Sehe hier den In-Content-Anzeigenblock in Aktion.
In-Banner-Videoanzeigen
Sogenannte In-Banner-Videoanzeigen sind die trendige Mischung aus Video und Bannerwerbung! Sie erscheinen als Videos innerhalb von Bannern, oft ohne Ton, aber mit coolen Bildunterschriften oder Untertiteln. Diese Anzeigen fangen sofort die Aufmerksamkeit der Zielgruppe ein und bringen so frischen Wind in die Werbestrategie!
Was sind die Vor- und Nachteile von Outstream-Videoanzeigen?
Vorteile? Oh, da gibt es so einige! Outstream-Videoanzeigen sind eine fantastische Wahl, weil sie das Nutzererlebnis nicht stören – sie sind also subtil und weniger aufdringlich als Instream-Anzeigen. Und hier kommt der Clou: Sie können verwendet werden, selbst wenn die Website keinen eigenen Videoinhalt hat! Diese Flexibilität macht sie zu einem echten Verkaufsargument für Publisher.
Nachteile? Natürlich gibt es auch ein paar Herausforderungen. Im Vergleich zu Instream-Anzeigen unterliegen Outstream-Anzeigen strengeren Regeln von Werbegiganten wie Google. Zum Beispiel müssen sie bei aktiviertem Autoplay standardmäßig stummgeschaltet sein, was also ihre Sichtbarkeit einschränken kann.
Zusätzlich können sie die Website im Backend verlangsamen und sind anfälliger für Kommunikationsprobleme zwischen Anzeigenbörsen und Anzeigenservern.
Vorteile:
-
Weniger aufdringlich
-
Hochflexibel
-
Benötigt man keine Videoinhalte
Nachteile:
-
Strenger reguliert
-
Nicht so auffällig
-
Kann die Leistung der Website beeinträchtigen
Instream- oder Outstream-Videoanzeigen – welches Format ist besser für Publisher?
Beide Formate bringen ihre eigenen Stärken und Schwächen mit, und soves ist schwer zu sagen, welches besser ist, da sie für verschiedene Publisher und Monetarisierungsstrategien perfekt geeignet sind!
Wenn man ein Publisher mit einer beeindruckenden Videobibliothek ist oder plant, einen AVOD-Dienst zu starten, dann sind Instream-Anzeigen der ultimativer Gewinnertipp! Sie maximieren Einnahmen durch direkte Einbindung in den Videocontent.
Aber keine Sorge, wenn die Website keinen Videoinhalt hat! Hier kommen die Outstream-Anzeigen ins Spiel. Sie sind ideal, um Werbeeinnahmen auf Seiten ohne Videos zu steigern.
Und hier ist der ultimative Geheimtipp: Kombiniere beide Formate! Nutze Instream-Anzeigen für maximale Einnahmen aus der Videobibliothek und setze Outstream-Anzeigen dort ein, wo kein Video verfügbar ist. So nutzt man sein Anzeigeninventar optimal und maximiert Einnahmen wie ein Profi.
| Parameter | Instream-Videoanzeigen | Outstream-Videoanzeigen |
|---|---|---|
| CPMs | ✅ | 🆇 |
| Sichtbarkeit der Anzeige | ✅ | 🆇 |
| Benutzererfahrung | 🆇 | ✅ |
| Website-Leistung | ✅ | 🆇 |
| Vielzahl von Formaten | 🆇 | ✅ |
| Autoplay mit Ton | ✅ | 🆇 |
| OTT- und CTV-Kompatibilität | ✅ | 🆇 |
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FAQ
1. Was ist der Unterschied zwischen Instream- und Outstream-Anzeigen?
Der Hauptunterschied zwischen Instream- und Outstream-Anzeigen ist ihre Platzierung. Während Instream-Anzeigen an Videoinhalte gebunden sind und im Stream angezeigt werden, sind Outstream-Anzeigen unabhängig von vorhandenen Inhalten und werden in ihrem eigenen Videoplayer abgespielt.
2. Was ist eine Instream-Videoanzeige?
Eine Instream-Videoanzeige ist ein Videoanzeigenformat, das in einem Video angezeigt wird, das der Benutzer gerade ansieht. Sie unterbrechen Videoinhalte und ähneln auf diese Weise traditioneller Fernsehwerbung.
3. Was ist eine Outstream-Videoanzeige?
Eine Outstream-Videoanzeige ist ein Videoanzeigenformat, das unabhängig von vorhandenen Videoinhalten in einem eigenen Videoplayer angezeigt wird. Diese Anzeigen können in der Ecke des Bildschirms eines Benutzers oder innerhalb des redaktionellen Inhalts einer Seite erscheinen.
Dieser Artikel wurde von Marta Grgurović verfasst und von Stefanie Schubert übersetzt.