Ob Unterhaltung, Bildung oder Business: Online-Videos revolutionieren unsere Online-Zeit! Ein Großteil dieses Booms verdankt man der Annehmlichkeit von VOD (Video-on-Demand). Aber was ist VOD genau? Von erhöhtem Engagement bis zur Umsatzsteigerung – entdecke die Vorteile, die VOD digitalen Publishern bietet!
Was ist VOD und wie funktioniert es?
Mit VOD, oder Video-on-Demand, haben Nutzer jederzeit Zugriff auf Videoinhalte (daher der On-Demand-Teil), im Gegensatz zum linearen Fernsehen, das einen festen Zeitplan hat. Im Gegensatz zum traditionellen Fernsehen mit festen Zeitplänen bietet VOD also grenzenlose Flexibilität. Das Ganze funktioniert über ein beeindruckendes System aus Videoplayer, fortschrittlicher Komprimierungs- und Dekomprimierungstechnologie und einem leistungsstarken Server.
Um die Inhalte ihrem Publikum zugänglich zu machen, laden Publisher zuerst Videos hoch und hosten sie auf einem Server. Wir empfehlen also, eine großartige Videobibliothek zu erstellen – sei es auf einer Website oder einer OTT-App. So können hier die Benutzer ihre Lieblingsinhalte auswählen und ansehen. Sobald ein Benutzer ein Video auswählt, sendet der HTML5-Player eine Anfrage an den Server. Der Server schickt die komprimierte Videodatei zurück an den Player, wo sie blitzschnell dekomprimiert wird.
Je nach Streaming-Dienst können noch weitere Prozesse durchgeführt werden. Wenn zum Beispiel Anzeigen aktiviert sind, sendet der Player eine Anfrage an den Ad-Server des Publishers, um maßgeschneiderte Werbeanzeigen zu liefern. Und wenn DRM-Schutz (Digital Rights Management) vorhanden ist, fordert der Player einen Entschlüsselungsschlüssel an, um die Inhalte so sicher und geschützt zu halten.
Video on Demand vs. Live Streaming
Live-Streaming und Video-on-Demand (VOD) sind grundlegend unterschiedlich! So passiert Live-Streaming in Echtzeit, direkt vor unseren Augen, während VOD vorab aufgezeichnete Inhalte verwendet. Beide liefern Videos in „Paketen“, aber Live-Streams codieren diese Pakete live, während VOD gespeicherte Dateien abruft.
Natürlich gibt es auch eine interessante Verbindung zwischen diesen beiden. Viele Publisher streamen live für Zuschauer in Echtzeit und machen diese Streams dann als On-Demand-Inhalte verfügbar. So erreichen sie ein breites Publikum – von Zuschauern, die live dabei sein wollen, bis hin zu denen, die später reinschauen. Das eröffnet Publishern vielfältige Möglichkeiten zur Monetarisierung.
Video on Demand vs. OTT

Zur Klarstellung: Die Begriffe VOD und OTT werden oft synonym verwendet, obwohl sie sich in ihrer Bedeutung unterscheiden. VOD bietet On-Demand-Zugriff auf verschiedene Videoinhalte, während OTT Broadcasting die Verbreitung von Inhalten über das Internet beschreibt, unabhängig von traditionellen Übertragungsmethoden wie Kabel oder Satellit. OTT-Dienste wie Netflix, Hulu und Disney+ bieten typischerweise On-Demand-Inhalte an und sind so hierfür bekannte Beispiele.
Video on Demand vs. Pay-Per-View
Ein häufig verwechselter Begriff neben VOD ist PPV, auch bekannt als Pay-per-View. PPV stellt ein Videomonetarisierungsmodell für VOD-Inhalte dar, bei dem Nutzer für den einmaligen Zugriff auf einen On-Demand-Inhalt bezahlen. Unser Vorschlag an Verlage ist es also, dieses Modell für Premium-Inhalte und exklusiven Vorabzugang zu nutzen, da diese Art von Inhalten ein PPV-Publikum besonders anspricht.
Warum man VOD auf seiner Webseite anbieten sollte
Publisher sind ständig auf der Suche nach Wegen, um Nutzer anzusprechen und so der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein. Die Bereitstellung von VOD auf ihren Websites ist eine hervorragende Strategie, um so Besucher anzuziehen und zu binden, Suchmaschinenrankings zu verbessern, Einnahmen zu generieren und vieles mehr. Hier sind die Hauptvorteile der Bereitstellung von VOD auf einer Website:
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Verbessert das Nutzerengagement – Videos haben sich in den letzten Jahren mit einer Zuschauerreichweite von 92 % so zu einem der beliebtesten Online-Formate entwickelt. Sie bieten ein interaktiveres und ansprechenderes Erlebnis als Text oder statische Bilder. Videos halten das Interesse der Nutzer länger aufrecht, senken die Absprungraten und erhöhen die Verweildauer auf der Website.
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Verbessert die Website-SEO – Suchmaschinen bevorzugen multimediale Inhalte, daher kann die Integration von VOD das Ranking verbessern. Videos generieren oft mehr Shares und Backlinks, was zu mehr organischem Traffic auf der Website führt.
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Erhöht die Umsatzmöglichkeiten – Publisher können ihre Videos durch Videoanzeigen (Instream-Anzeigen, Banneranzeigen und native Anzeigen), Abonnements usw. monetarisieren. Dies bietet eine großartige Möglichkeit, mit Videos Geld zu verdienen und so den Gesamtumsatz zu steigern.
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Erweitert deine Reichweite – Videos können einfach über verschiedene Plattformen, soziale Medien, Apps usw. geteilt werden. Diese Teilbarkeit hilft Publishern, ihre Reichweite zu vergrößern und trägt so zur Erhöhung der Sichtbarkeit ihrer Websites bei.
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So monetarisiert man VOD
VOD-Inhalte bieten eine Vielzahl an monetarisierten Möglichkeiten! Die Wahl des richtigen Modells kann also einen enormen Einfluss auf deine potenziellen VOD-Einnahmen haben. Im Folgenden sind die wichtigsten VOD-Monetarisierungsmodelle.
Advertising Video on Demand (AVOD)
AVOD ist ein aufregendes Modell, bei dem Nutzer durch das Ansehen von Werbung Zugang zu den Inhalten erhalten! Diese Anzeigen können vor, während oder nach einem Videostream erscheinen (Pre-Roll, Mid-Roll und Post-Roll). Werbeunterstützte Inhalte bieten oft kostenlose Zugänge (aber nicht immer)!
Subscription Video on Demand (SVOD)
SVOD ist ein Modell, bei dem Nutzer durch wiederkehrende Zahlungen Zugang zur gesamten Inhaltsbibliothek erhalten! Publisher können verschiedene Abonnementpläne zu unterschiedlichen Preisen anbieten. Denke daran, bei SVOD-Modellen ist es wichtig, seine Inhalte regelmäßig zu aktualisieren, um das Interesse deiner Abonnenten aufrechtzuerhalten. Dieses Modell ist besonders vorteilhaft für größere Publisher mit umfangreichen Videobibliotheken!
Transaction Video on Demand (TVOD)
TVOD ist ein Modell, bei dem Nutzer durch einzelne Transaktionen Zugang zu exklusiven Inhalten erwerben können! Anders als bei wiederkehrenden Abonnements bietet TVOD flexiblen Zugriff auf hochwertige Inhalte. Ideal für Premium-Inhalte und PPV-Livestreams, ermöglicht TVOD einzigartige Seherlebnisse, die anderswo schwer zu finden sind.
Hybride VOD-Monetarisierung
Hybride Monetarisierung ist eine spannende Strategie, bei der mehrere Monetarisierungsmodelle auf einer Plattform kombiniert werden! AVOD harmoniert perfekt mit anderen Ansätzen. Verlage bieten oft begrenzte, werbefinanzierte Inhalte kostenlos an und ermöglichen Nutzern gleichzeitig ein Abonnement, um so werbefrei auf eine größere Bibliothek zuzugreifen. Auch die Option, ein erschwinglicheres Abonnementmodell mit integrierter Werbung anzubieten, wie es Netflix erfolgreich praktiziert, ist also eine kluge Entscheidung.
Wie starte ich eine VOD-Plattform?
Für Publisher, die daran interessiert sind, ihr eigenes VOD-Geschäft zu starten, haben wir beschlossen, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zu veröffentlichen, um ihnen so den Einstieg zu erleichtern. Folgendes muss man tun, um eine VOD-Plattform zu starten:
1. Quelle ansprechender Videoinhalte
Um ein erfolgreiches Videogeschäft aufzubauen, sind hochwertige Videos unerlässlich! Deshalb ist es also entscheidend, eine effektive Video-Sourcing-Strategie zu entwickeln. Sie können in die Produktion investieren, die Urheberrechte an Videos erwerben oder Lizenzen für Inhalte von Dritten nutzen.
Unsere Empfehlung? Finde einen Anbieter oder eine Plattform mit einer umfangreichen und vielseitigen Videobibliothek als Teil ihres Services. Bei TargetVideo findet man zum Beispiel Tausende von Originalvideos in Bereichen wie Gesundheit, Heimwerken, Elternschaft, Auto, Sport und mehr. So kann man sich voll auf die Inhalte konzentrieren, ohne sich Gedanken über Markensicherheit oder Inhaltsknappheit machen zu müssen!
2. Finde einen zuverlässigen Hosting-Dienst
Die zweite Herausforderung besteht darin, einen sicheren und zuverlässigen Video-Hosting-Anbieter zu finden. Sicher, man kann seine Bibliothek auf seinem eigenen Server hosten, aber das treibt zwangsläufig die Kosten in die Höhe und kann die Website sogar verlangsamen. Mit einer spezialisierten Video-Hosting-Plattform für Unternehmen kann man jedoch die Kosten erheblich senken und so gleichzeitig die Performance seiner Website optimieren!
3. Erstelle eine Video-on-Demand-Website und -App
Das Erstellen einer VOD-Website ist ein ähnlicher Prozess wie das Erstellen jeder anderen Website, insbesondere wenn man Hosting-Dienste von Drittanbietern nutzt. Es ist jedoch entscheidend, dabei die Integration von Monetarisierungsdiensten im Blick zu behalten! Je nach gewählter Monetarisierungsmethode könnte dies die Integration einer Paywall und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen erfordern.
Zusätzlich zur VOD-Website sollte man auch die Einführung von Apps für mobile Geräte und CTVs in Betracht ziehen, um die Reichweite seines Publikums maximal zu erweitern. Denke daran, dass das Starten einer OTT-App also ein komplexerer Prozess sein kann – es sei denn, man findet eine OTT-Plattform mit White-Label-OTT-Lösungen!
Interessiert daran, eine eigene OTT-App zu starten? Starte deinen werbefinanzierten Streaming-Dienst mit der White-Label-OTT-App von TargetVideo. Steigere deine Zuschauerzahl und ermögliche Benutzern, Videos zu bewerten, Wiedergabelisten zu erstellen, sich anzumelden und deine Inhalte auf jedem Android-, iOS-, Apple TV-, Tizen- oder WebOS-Gerät zu genießen.
4. Hole einen Videoplayer für deine VOD-Website
Der letzte – und wohl wichtigste – Punkt auf der Checkliste ist der Besitz eines Online-Videoplayers. Das Publikum benötigt eine Möglichkeit, die Inhalte anzuzeigen, und der Player wird dies ermöglichen. Wenn man sich außerdem für die Monetarisierung von Videos über AVOD entscheidet, wird der Player mit der Schaltung von Anzeigen beauftragt.
Wenn man über das nötige Know-how und die Zeit verfügt, könnte man einen Videoplayer von Grund auf erstellen. Alternativ gibt es im Internet viele vorgefertigte White-Label-Lösungen, die man nutzen kann. Während für diejenigen, die sie benötigen, kostenlose Videoplayer zur Verfügung stehen, verfügt ein Premium-Player in der Regel über zusätzliche (und oft notwendige) Funktionen wie Sicherheitsmaßnahmen, Funktionen zur Bereitstellung von Videoanzeigen, Anpassungsoptionen usw.
Ein weiterer großer Vorteil von High-End-Premium-Videoplayern ist die Analyse. Ein guter Player stellt dem Herausgeber detaillierte Daten zum Videokonsum, zum Publikumsverhalten usw. zur Verfügung. Diese Informationen helfen Publishern, so die Leistung ihrer Inhalte richtig einzuschätzen und zu verbessern.
Starte einen VOD-Streaming-Dienst mit TargetVideo
Es kann mühsam sein, für jeden Schritt einen Anbieter zu finden. Um Komplikationen zu vermeiden, empfehlen wir daher, einen Anbieter zu finden, der alle benötigten Dienste in einem Paket anbietet. Aus diesem Grund bietet die TargetVideo-Plattform eine Komplettlösung für Publisher, die ihre eigenen VOD-Streaming-Dienste starten möchten. Mit einem überlegenen HTML5-Player, einer umfangreichen Videobibliothek und einer Reihe von Monetarisierungsfunktionen ist die TargetVideo-Plattform die perfekte Lösung für jede Website.
Reliable video-on-demand solution:
– Video Hosting
– High-Quality Streaming
– Content Management
– Ad-Powered Monetization
FAQ
1. Was ist Video-on-Demand (VOD)?
Video-on-Demand, auch bekannt als VOD, ist eine Videoverteilungsmethode, die es Benutzern ermöglicht, jederzeit auf Videoinhalte zuzugreifen, anstatt einem vorgegebenen Zeitplan zu folgen.
2. Wie funktioniert Video-on-Demand?
Video-on-Demand funktioniert über einen Kommunikationskanal zwischen dem Videoplayer des Endbenutzers und dem Server des Herausgebers. Wenn ein Benutzer Zugriff auf das Video anfordert, leitet der Player diese Anfrage an den Server weiter, der wiederum die angeforderte Videodatei zurücksendet.
3. Was ist der Unterschied zwischen Video-on-Demand und Streaming?
Video-on-Demand ist eine Art Streaming, das stattfindet, wenn ein Benutzer auf ein Video zugreift. Eine andere Art des Streamings ist das Live-Streaming, bei dem Benutzer während der Produktion auf Inhalte zugreifen müssen.
4. Ist YouTube-Video auf Abruf?
YouTube ist hauptsächlich eine Video-on-Demand-Plattform, auf der Benutzer Videos ansehen können, wann immer sie möchten. Allerdings hostet YouTube auch Livestreams und verfügt auch über Live-to-VOD-Funktionen.
5. Ist Video-on-Demand kostenlos?
Video-on-Demand kann für Nutzer kostenlos sein, wenn es durch Werbung monetarisiert wird, wie es bei YouTube der Fall ist. Es kann sich jedoch auch um einen kostenpflichtigen Dienst wie Netflix oder Hulu handeln.
6. Was sind die besten Video-on-Demand-Plattformen?
Die besten Video-on-Demand-Plattformen sind TargetVideo, Dacast und Uscreen.
Dieser Artikel wurde von Marta Grgurović verfasst und von Stefanie Schubert übersetzt.